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$titel="HESSNET-Infotext: Erdalkali (Gesamth&auml;rte)";
$autor="Programm HESSNET, HTML-Fassung: W. Thum";
$keywords="Wasserh&auml;rte, Erdalkali, Erdalkalimetalle, Kalk,, HESSNET, Gew&auml;sser, Umwelt";
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<A HREF="index.phtml"><IMG SRC="hessnet.gif" ALT="Logo HESSNET" BORDER=1 HEIGHT=96 WIDTH=113></A>
-Infotext</H2>
<H2><TT>ERDALKALI (GESAMTH&Auml;RTE)</TT></H2>
<p><TT>Der Gehalt des Wassers an Erdalkali-Ionen wird als H&auml;rte des Wassers
bezeichnet. Es handelt sich dabei um die Ionen von Magnesium, Calcium,
Strontium und Barium. Dabei sind f&uuml;r die Praxis nur die beiden ersteren
wichtig. Die Salze der Erdalkalien werden von Regenwasser bei der Durchdringung
des Bodens aus Gesteinen herausgewaschen. Die im Wasser gel&ouml;ste Kohlens&auml;ure
wandelt bei Kontakten mit kalkhaltigem Gestein das Calciumcarbonat in wasserl&ouml;sliches
Calciumhydrogencarbonat (Ca(HCO<SUB>3</SUB>)<SUB>2</SUB>) um. Auch andere
Erdalkaliverbindungen, wie Calciumsulfat (Gips) l&ouml;sen sich in geringem
Umfang in Wasser und tragen zur Erh&ouml;hung der Wasserh&auml;rte bei.</TT></p>
<p><TT>Die Gr&ouml;&szlig;e der Wasserh&auml;rte wird also von den geologischen
Gegebenheiten der Versickerungs- und Quellgebiete bestimmt. Die Werte der
Wasserh&auml;rte unterscheiden sich daher regional sehr stark. W&auml;hrend
man im Schwarzwald in Gegenden mit einem Gesteinsuntergrund aus Granit
oder Gneis Wasser mit 1-2 &deg;dH findet, k&ouml;nnen Quellen in kalk-
oder gipsreichen Gegenden, wie im mittleren Muschelkalk W&uuml;rttembergs,
bis 100 &deg;dH und mehr erreichen. Dabei nimmt allgemein in Zeiten geringeren
Niederschlags die H&auml;rte noch zu.</TT></p>
<p><TT>Beim Kochen harten Wassers f&auml;llt der Teil der Calciumsalze,
der als Hydrogencarbonat vorliegt, als Calciumcarbonat (Kesselstein) aus,
da das Hydrogencarbonat nicht hitzestabil ist. Diesen Teil der H&auml;rte,
der durch Kochen entfernt werden kann, bezeichnete man fr&uuml;her als
tempor&auml;re (vor&uuml;bergehende) H&auml;rte. Heute wird dieser Teil
als Carbonath&auml;rte bezeichnet. Der andere Teil der H&auml;rte wurde
permanente (bleibende) H&auml;rte genannt, heute Nichtcarbonath&auml;rte.
Diese ist gekennzeichnet durch Chlorid- und Sulfat-Ionen, deren Magnesium-
und Calciumsalze nicht durch Kochen ausgef&auml;llt werden k&ouml;nnen.
Die Summe beider H&auml;rten ergibt die Gesamth&auml;rte. Die Carbonath&auml;rte
entspricht dem Teil der Erdalkali-Ionen, der dem im Wasser enthaltenen
Hydrogencarbonat- und Carbonationen &auml;quivalent ist. Der Wert der Carbonath&auml;rte
kann daher unter normalen Bedingungen maximal die H&ouml;he der Gesamth&auml;rte
erreichen.</TT></p>

<P><TT>Bereiche, in denen die H&auml;rte eine Rolle spielt:</TT></p>
<blockquote><UL>
<LI>
<TT>beim W&auml;schewaschen</TT></LI>

<LI>
<TT>in Kochendwasserger&auml;ten (Kesselstein)</TT></LI>

<LI>
<TT>in Papier- und Zellstoffabriken</TT></LI>

<LI>
<TT>in Textilwerken</TT></LI>

<LI>
<TT>in Brauereien</TT></LI>

<LI>
<TT>bei Kesselspeisw&auml;ssern (Kesselsteinbildung)</TT></LI>
</UL></blockquote>


<P><I><TT>(Vgl. <A HREF="HESSNETsbv.phtml">Kalk und S&auml;urebindungsverm&ouml;gen</A>,
<A HREF="HESSNETCO2.phtml">Kohlenstoffdioxid und Kohlens&auml;ure</A>, <A HREF="HESSNETkalk.phtml">Bestimmung
des Kalkgehalts</A>)</TT></I></p>
<hr noshade size="1">
<p><B>Quelle und Copyright:</B> Informationstext aus dem Programm <A HREF="index.phtml#software">HESSNET</A>
<BR><span class="k">(Auszug erstellt von Jens Regel und Mike Hardt, Dez.
1997)</span></p>
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