<?php

$titel="Messung der einzelnen Parameter";
$autor="Sch&uuml;ler des WI-Kurses Biologie 1997/98 und Werner Thum";
$keywords="HESSNET, Gesamtschule Ehringshausen, Werner Thum, Dill, Lemp, M&uuml;hlbach, pH-Messung, Sauerstoff-Messung, pH-Messger&auml;t, Sauerstofflöslichkeit, Mangan-Nachweis, Mangan-Bestimmung, Chlorid-Nachweis, Nitrat-Nachweis, Phosphat-Nachweis, Sauerstoff-Nachweis, Ammonium-Nachweis, Nitrit-Nachweis, Sulfat-Nachweis, Kalium-Nachweis, Eisen-Nachweis, Zink-Nachweis, Cadmium-Nachweis, Blei-Nachweis";
$desc="Gew&auml;sseruntersuchungsprojekt HESSNET: Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler des Wahlpflichtkurses Biologie (Leitung: W. Thum) beschreiben die Messmethoden der Gew&auml;sseruntersuchung von Dill, Lemp und M&uuml;hlbach.";
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H4 { font-size:11pt }
-->
</style>
<h2 id="start"><a href="index.phtml"><img src="hessnet.gif" alt=
"Logo HESSNET" border="1" height="96" width="113"></a>
Umweltprojekt HESSNET</h2>
<hr noshade size="1">
<p class="k"><a href="#temperatur">
Temperatur</a> - <a href="#sauerstoff">Sauerstoff</a> - <a
href="#bsb">BSB<sub>5</sub></a> - <a href="#pH">pH-Wert</a>
- <a href="#nitrat">Nitrat</a> - <a href="#phosphat">
Phosphat</a> - <a href="#ammonium">Ammonium</a> - <a href=
"#leit">Leitf&auml;higkeit</a> - <a href="#saure">
S&auml;urebindungsverm&ouml;gen</a> - <a href="#nitrit">Nitrit</a> -
<a href="#chlorid">Chlorid</a> - <a href="#sulfat">
Sulfat</a> - <a href="#erdalkali">Erdalkali</a> - <a href=
"#kalium">Kalium</a> - <a href="#eisen">Eisen</a> - <a
href="#mangan">Mangan</a> - <a href="#zink">Zink</a> - <a
href="#cadmium">Cadmium</a> - <a href="#blei">
Blei&nbsp;</a></p>
<hr noshade size="1">
<h2>"Am saubersten ist der M&uuml;hlbach" -<br>So messen <a href="wpfkurs97_98.phtml" style="text-decoration:none">wir*</a>! </h2>

<p>Wir messen an drei Gew&auml;ssern,
an der <a href="hessnet.php3?fluss=Dill">Dill</a>, am <a href=
"hessnet.php3?fluss=Lemp">Lempbach</a> und am <a href="hessnet.php3?fluss=M&uuml;hlbach">M&uuml;hlbach</a>. Alle drei sind von
unserer Schule aus zu Fu&szlig; gut zu erreichen. Wir versuchen,
an jedem Gew&auml;sser einmal im Monat eine Bestimmung der
Wasserg&uuml;te vorzunehmen. Jeder von uns hat eine oder mehrere
Gr&ouml;&szlig;en zu messen. Au&szlig;er der Messung des Cadmiumgehaltes
habe ich noch die Aufgabe, die Messwerte in den Computer
einzugeben.</p>

<p>Als erstes muss mir jeder
sagen, welchen Messwert er gefunden hat. Diesen trage ich
dann auf einem Formular, das Herr Thum gestaltet hat, ein.
Wenn ich alle Messwerte habe, gehe ich an den Computer in
der Chemie-Vorbereitung und lade das Programm <a href=
"index.phtml#software">"HESSNET-Steckbriefe hessischer
Flie&szlig;gew&auml;sser"</a>. In diesem Programm habe ich drei
Dateien angelegt habe, MUEHL__M1.DBF f&uuml;r den M&uuml;hlbach,
LEMP__L9.DBF f&uuml;r die Lemp und DILLM_D5.DBF f&uuml;r die
Dill.</p>

<p>Das Programm ist ein bisschen
un&uuml;bersichtlich, aber sonst geht&rsquo;s. Wir haben jetzt
ein Jahr lang gemessen. Anfangs gab es noch Pannen bei der
Messung und mit dem Programm, so dass einige Gr&ouml;&szlig;en nicht
angegeben werden konnten. Aber jetzt funktioniert alles.
Die Dateien wurden mit E-Mail an das Schulbiologiezentrum
in Biedenkopf verschickt. Von dort werden sie weiter allen
beteiligten Schulen &uuml;bermittelt.</p>

<p>Nachdem wir jetzt einen
gewissen Datenbestand haben, k&ouml;nnen wir die Daten nun auch
auswerten und vergleichen. Aber damit m&uuml;ssen wir uns noch
n&auml;her im n&auml;chsten Jahr befassen. Eines ist allerdings
sicher: <b>Am schmutzigsten ist die Lemp und am saubersten
der M&uuml;hlbach, die Verschmutzung der Dill h&auml;lt sich in
Grenzen.</b></p>

<p>Mehr gibt es eigentlich noch
nicht zu sagen.</p>

<p><a href="jensregel.phtml">Jens Regel</a><br>
(Dezember 1997)</p>
</dl>

<hr noshade size="1">

<h3 id="temperatur">Temperatur</h3>

<h4><a href="nadinereising.phtml">Von Nadine Reising</a></h4>

<p><b>Messger&auml;t:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>ElTh - Electronic Thermometer, -50 bis +170 °C, Fa.
HANNA instruments</li>
</ul></blockquote>

<p>Ich schraube den Messf&uuml;hler an das elektronische
Thermometer, schalte es ein und tauche den Messf&uuml;hler in
das Wasser. Wenn die angezeigte Temperatur konstant bleibt,
lese ich ab.
<br>
<a href="HESSNETtemp.phtml"><img src="greendot.gif" border="0"></a> <a href="HESSNETtemp.phtml">HESSNET-Infotext
»Wassertemperatur«</a></p>

<h3>Die Bedeutung der Temperatur f&uuml;r Lebewesen im
Gew&auml;sser</h3>

<h4>Von Nadine Reising</h4>

<p>Beim Menschen spielt die Au&szlig;entemperatur f&uuml;r die
Stoffwechselvorg&auml;nge im K&ouml;rper keine so gro&szlig;e Rolle. Der
menschliche K&ouml;rper h&auml;lt immer eine Temperatur von ca. <nobr>37 °C.</nobr> Doch bei z.B. Fischen ist das anders, sie sind
wechselwarm und damit in ihren Stoffwechselprozessen von
der Temperatur abh&auml;ngig. Wenn das Wasser im Winter kalt
wird, bleiben die Fische starr auf dem Grund der Gew&auml;sser.
Im Sommer, wenn das Wasser warm ist, zeigen sie mehr
Aktivit&auml;t.</p>
<p>Die Temperatur wirkt sich auf zwei verschiedene Arten auf
die Lebensgemeinschaften aus. Zum einen direkt, da eine
Erh&ouml;hung der Temperatur zu einem schnellerem Ablauf der
Stoffwechselprozesse f&uuml;hrt. Unter den Organismen haben sich
Gruppen herausgebildet, die an bestimmte Temperaturbereiche
angepasst sind. Quellen und Oberl&auml;ufe weisen eine k&uuml;hle,
meist ganzj&auml;hrig konstante Temperatur auf, w&auml;hrend
Unterl&auml;ufe und Tieflandb&auml;che w&auml;rmer sind und gr&ouml;&szlig;ere
Temperaturschwankungen im Jahreslauf zeigen.</p>
<p>Zum zweiten wirkt sich die Temperatur &uuml;ber die Menge des im
Wasser gel&ouml;sten Sauerstoffs aus. Bei h&ouml;heren Temperaturen
l&ouml;st sich immer weniger Sauerstoff im Wasser.</p>
<p>Wenn das Wasser zu warm ist, kommt es zu Sauerstoffmangel.
Dann kann man unter Umst&auml;nden Fische aus dem Wasser
springen und nach Luft schnappen sehen. Sie wollen
Sauerstoff tanken. Im Sommer, wenn bei extremer Trockenheit
und Hitze ein Fischsterben droht, pumpt z.B. die Feuerwehr
Wasser aus dem Gew&auml;sser und spritzt es dann wieder hinein.
Wenn das Wasser durch die Luft fliegt, l&ouml;st es neuen
Sauerstoff und nimmt ihn mit in die Gew&auml;sser.</p>

<p class="k"><b>Quelle:</b> Lebensraum Bach,
Naturschutzzentrum Hessen, Wetzlar 1996, S. 17</p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="sauerstoff">Sauerstoffgehalt des Wassers</h3>
<h4><a href="marcostingl.phtml">Von Marco Stingl</a></h4>

<p><b>Messger&auml;t:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>WTW Oxi 320/Set (Mikroprozessor Oximeter Oxi 320 mit
Sauerstoffsensor CellOx 325), Fa. WTW
Wissenschaftlich-Technische Werkst&auml;tten GmbH, 82362
Weilheim</li>
</ul></blockquote>

<p>Die erste Messung des Sauerstoffgehaltes im Wassers wird
direkt im Gew&auml;sser durchgef&uuml;hrt. Dazu wird der
Sauerstoffsensor an das Messger&auml;t angeschlossen und
anschlie&szlig;end ins Gew&auml;sser gehalten. Wenn sich der Wert
(Anzeige in mg/L) beruhigt hat, wird er abgelesen und
notiert. Dann wird mit der Taste O<sub>2</sub> auf die
Prozentanzeige umgeschaltet und der S&auml;ttigungsgrad (in %)
abgelesen und ebenfalls notiert. Mit dem Ger&auml;t kann auch
noch die Temperatur des Wassers ermittelt werden.</p>

<p><a href="HESSNETO2.phtml"><img src="greendot.gif" border=
"0"></a> <a href="HESSNETO2.phtml">HESSNET-Infotext »Der
Sauerstoffhaushalt in Flie&szlig;gew&auml;ssern«</a></p>
<hr noshade size="1">
<h3 id="bsb">Der Biochemische Sauerstoffbedarf des Wassers
(BSB)</h3>

<h4><a href="marcostingl.phtml">Von Marco
Stingl</a></h4>
<p><b>Messger&auml;t:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>WTW Oxi 320/Set (Mikroprozessor Oximeter Oxi 320 mit
Sauerstoffsensor CellOx 325) mit R&uuml;hrzusatz RZ 300 und
Trichterset TS 19, Fa. WTW Wissenschaftlich-Technische
Werkst&auml;tten GmbH, 82362 Weilheim</li>

<li>2 Enghals-Standflaschen 250 ml klar NS 19</li>

<li>Magnetr&uuml;hrer</li>
</ul></blockquote>

<p><img src="O2best.jpg" alt="Messapparatur" hspace="6"
vspace="6" height="240" width="256" align="LEFT">
<br>
Unter BSB versteht man den Sauerstoffverbrauch durch die
Oxidation organischer Stoffe im Gew&auml;sser. Je h&ouml;her der
Sauerstoffverbrauch, um so h&ouml;her ist die Belastung durch
organische Stoffe. Zur Ermittlung des BSB werden zwei
Enghalsflaschen mit dem zu untersuchenden Wasser gef&uuml;llt
und mit in die Schule genommen.</p>
<p>Am Sauerstoffsensor wird ein spezielles R&uuml;hrwerk befestigt,
womit die optimale Anstr&ouml;mung des Sensors erreicht wird.
Der Sensor wird dann in die mitgebrachte Wasserprobe in der
Enghalsflasche getaucht. Auf der Enghalsflasche sitzt ein
Trichter, der das vom Sensor beim Einschieben verdr&auml;ngte
Wasser aufnimmt. Die Enghalsflasche wird am Stativ
befestigt und in ein Becherglas mit Wasser getaucht. Das
Becherglas steht auf der Heizplatte eines Magnetr&uuml;hrers und
wird erhitzt. Wenn die Temperatur der Wasserprobe in der
Enghalsflasche 20 °C betr&auml;gt, wird der Sauerstoffgehalt
abgelesen und notiert. Die Enghalsflasche wird wieder mit
dem Stopfen verschlossen und aufbewahrt. Nach f&uuml;nf Tagen
wird auf dieselbe Art und Weise erneut gemessen. Der bei
zweiten Messung erhaltene Wert wird dann von dem Wert der
ersten Messung abgezogen. Die Differenz der beiden
Messwerte ergibt den BSB-Wert, also den Sauerstoffverbrauch
durch die organischen Inhaltsstoffe.</p>

<p>Wenn wir die Messung nach f&uuml;nf Tagen nicht durchf&uuml;hren
k&ouml;nnen, weil wir zur entsprechenden Zeit keinen
Bio-Unterricht haben, dann f&uuml;hren wir die zweite Messung an
einem anderen Tag durch. Der dann erhaltene Wert muss aber
noch auf den Verbrauch nach f&uuml;nf Tagen umgerechnet werden.
Die Tabelle gibt die Umrechnungsfaktoren an.</p>

<p><b>BIOCHEMISCHER SAUERSTOFFBEDARF (BSB)</b>
<br>
<b>Umrechnungsfaktoren</b></p>

<blockquote><ul>
<li>BSB<sub>1</sub> -&gt; BSB<sub>5</sub> = Ergebnis *
3,33</li>

<li>BSB<sub>2</sub> -&gt; BSB<sub>5</sub> = Ergebnis *
1,85</li>

<li>BSB<sub>3</sub> -&gt; BSB<sub>5</sub> = Ergebnis *
1,37</li>

<li>BSB<sub>4</sub> -&gt; BSB<sub>5</sub> = Ergebnis *
1,136</li>

<li>BSB<sub>6</sub> -&gt; BSB<sub>5</sub> = Ergebnis *
0,91</li>

<li>BSB<sub>7</sub> -&gt; BSB<sub>5</sub> = Ergebnis *
0,855</li>
</ul></blockquote>
<p><img src="BSB5Messung.jpg" width="450" height="338" border="1" alt="BSB-Messung"></p>

<p>Der BSB-Wert wird in mg/L angegeben. Schon ein
BSB<sub>5</sub> von ca. 5 mg/L wird als kritisch
eingestuft. Aus dem BSB<sub>5</sub>-Wert kann man schon
erste R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Wasserg&uuml;te ziehen.</p>

<p><b>R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Wasserg&uuml;te:</b>
<br>
<tt><u>BSB<sub>5</sub> in mg/L G&uuml;teklasse</u></tt>
<br>
<tt>&nbsp; 0 -
2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;
I</tt>
<br>
<tt>&nbsp; 2 -
4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;
II</tt>
<br>
<tt>&nbsp; 4 -
10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; III</tt>
<br>
<tt>&nbsp; &uuml;ber
10&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; IV</tt></p>
<p><a href="HESSNETbsb.phtml"><img src="greendot.gif" border="0"></a> <a href="HESSNETbsb.phtml">HESSNET-Infotext »Der
biochemische Sauerstoffbedarf (BSB)«</a></p>
<hr noshade size="1">

<h3 id="pH">pH-Wert</h3>

<h4><a href="nadinereising.phtml">Von Nadine Reising</a></h4>

<p><b>Messger&auml;t:</b>
</p>
<blockquote><blockquote><ul>
<li>pHep2, Fa. HANNA instruments</li>
</ul></blockquote></blockquote>

<p><a href="HESSNETpH.phtml"><img src="greendot.gif" border=
"0"></a> <a href="HESSNETpH.phtml">HESSNET-Infotext »Der
pH-Wert«</a></p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="nitrat"></a>Nitrat</h3>

<h4><a href="christianpfeiffer.phtml">Von Christian Pfeiffer</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>Testbesteck zur Nitrat-Bestimmung, VISOCOLOR, 1-50 mg/L
NO<sub>3</sub><sup>-</sup>, Art.-Nr. 914045</li>
</ul></blockquote>

<p>Um den Nitratwert zu bestimmen, muss man folgende Dinge
beachten: Man sp&uuml;lt die Komparatork&uuml;vette mehrmals mit der
zur pr&uuml;fenden Fl&uuml;ssigkeit aus und f&uuml;llt sie dann bis zu dem
Markierungsstrich (10 ml). Als n&auml;chstes gibt man zehn
Tropfen <i>Nitrat-1</i> hinzu und sch&uuml;ttelt die K&uuml;vette.
Wenn dies geschehen ist, muss man noch einen vollen
Messl&ouml;ffel <i>Nitrat-2</i> hinzugeben. Die
Komparatork&uuml;vette wird mit dem Deckel geschlossen und etwa
15 - 30 Sekunden gesch&uuml;ttelt, dann wartet man f&uuml;nf Minuten.</p>
<p>Nach 5 Minuten Komparator in Augenh&ouml;he gegen das Licht
halten und die Farbe der L&ouml;sung dem entsprechenden Farbfeld
zuordnen. Wenn der Messbereich &uuml;berschritten ist, f&uuml;llt man
die Komparatork&uuml;vette zur H&auml;lfte mit destilliertem Wasser
und die andere H&auml;lfte mit der zur pr&uuml;fenden Fl&uuml;ssigkeit und
wiederholt den Vorgang wie er oben beschrieben ist. Der
dabei abgelesene Wert muss dann noch verdoppelt werden.</p>

<p><a href="HESSNETnitrat.phtml"><img src="greendot.gif"
border="0"></a> <a href="HESSNETnitrat.phtml">
HESSNET-Infotext »Nitrat in Flie&szlig;gew&auml;ssern«</a></p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="phosphat">Phosphat</h3>

<h4><a href="mikehardt.phtml">Von Mike Hardt</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>Testbesteck zur Phosphat-Bestimmung (0,01-0,25 mg/L P),
VISOCOLOR, Art.-Nr. 920 080<br>
(Methode: Visuelle Kolorimetrie nach Reduktion der
Phosphormolybd&auml;ns&auml;ure mittels Ascorbins&auml;ure und
Kaliumantimonyltartrat als Katalysator)</li>

<li>AQUANAL-plus Phosphat (PO<sub>4</sub>) 0,02-0,4 mg/L,
Testset mit Farbkomparator und Checkl&ouml;sung. Kompletter
Reagenziensatz zur Schnellanalyse von Wasser, Riedel-de
Haën, Art.-Nr. 37411<br>
(Methode: Bildung eines blauen Farbkomplexes mit
Ammoniummolybdat (Phosphormolybd&auml;nblau).</li>
</ul></blockquote>

<p>Wenn der Phosphatwert bestimmt werden soll, muss man
folgendes beachten: Man sp&uuml;lt die beiden Probegl&auml;ser mit
dem zu messenden Wasser aus und f&uuml;llt sie bis zur
Markierung auf. In das rechte Glas wird ein Messl&ouml;ffel <i>
PO<sub>4</sub>-1</i> sowie 15 Tropfen <i>
PO<sub>4</sub>-2</i>&nbsp; hinzugegeben. Man verschlie&szlig;t
den Deckel und sch&uuml;ttelt das Glas bis sich die Stoffe
vermischt haben. Dann wartet man 5 Minuten. Man schaut
durch beide Gl&auml;ser und vergleicht sie mit der Farbscheibe,
indem man sie dreht bis die Farbgleichheit erreicht ist. An
der Vorderseite des Komparatorblocks wird der Messwert
abgelesen. Ist der Messwert zu hoch, so wiederhole ich den
Messvorgang. Bei dieser zweiten Messung wird das Glas zur
einen H&auml;lfte mit destilliertem Wasser und zur anderen mit
dem zu untersuchenden Wasser aufgef&uuml;llt. Der hierbei
erhaltene Wert muss dann allerdings verdoppelt werden.
Besonders an der Lemp musste ich diese zweite Messung schon
mehrmals durchf&uuml;hren.</p>

<p><a href="HESSNETphosphat.phtml"><img src="greendot.gif"
border="0"></a> <a href="HESSNETphosphat.phtml">
HESSNET-Infotext »Das Phosphat in Gew&auml;ssern«</a></p>

<h3>Das Umkippen von Gew&auml;ssern</h3>

<h4>Von Mike Hardt</h4>
<p>Verantwortlich f&uuml;r hohen N&auml;hrstoffgehalt (Phosphat, Nitrat)
im Wasser ist zum einen der ma&szlig;lose Einsatz von Jauche,
G&uuml;lle und D&uuml;nger in der Landwirtschaft. Durch h&auml;usliche
Abw&auml;sser, vor allem, wenn sie ungekl&auml;rt sind, entsteht
ebenfalls eine hohe N&auml;hrstoffbelastung der Gew&auml;sser.
<br>
Kommt es zu einem erh&ouml;hten Phosphatgehalt im Gew&auml;sser, so
l&ouml;st dies eine Massenentwicklung von Pflanzen aus. Drei
Gramm Phosphat bewirken den Aufbau von 10 kg Algen. Um die
Algen wieder abzubauen, ben&ouml;tigt das Wasser 1 kg
Sauerstoff. Dies senkt den Sauerstoffgehalt des Wassers
erheblich. Steigt die Belastung des Wassers mit biologisch
leicht abbaubaren Stoffen, wird die Bakterient&auml;tigkeit
h&ouml;her und der Sauerstoffgehalt des Wassers nahezu
aufgebraucht. Au&szlig;erdem werden die Stoffe zunehmend von ohne
Sauerstoff auskommenden (= anaeroben) Bakterien abgebaut.
Die Abbauprodukte sind Faulgase und Schwefelwasserstoff.
Sie machen sich mit einem permanenten Gestank bemerkbar und
vergiften das Wasser. Man bezeichnet dies als "Umkippen"
von Gew&auml;ssern.</p>

<p class="k">Quellen:
<br>
Lebensraum Bach, Naturschutzzentrum Hessen, Wetzlar 1996
<br>
Sch&uuml;lerduden - Die &Ouml;kologie</p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="ammonium">Ammonium</h3>

<h4><a href="sascharespondek.phtml">Von Sascha Respondek</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>Testbesteck zur Ammonium-Bestimmung (0,2-10 mg/L
NH<sub>4</sub><sup>+</sup>), VISOCOLOR, Art.-Nr.
914038<br>
(Indophenol-Methode)</li>
</ul></blockquote>

<p>Ich benutze das Testbesteck der Firma Visocolor. Zun&auml;chst
sp&uuml;le ich die K&uuml;vette mehrmals mit dem Wasser aus der
Messstelle. Danach wird Wasser von der Messstelle in die
K&uuml;vette gef&uuml;llt, und zwar bis zum Markierungsstrich. In die
Fl&uuml;ssigkeit gebe ich 10 Tropfen <i>Ammonium-1</i> und einen
Messl&ouml;ffel <i>Ammonium-2</i>. Diese L&ouml;sung wird gesch&uuml;ttelt
und nach 10 Minuten wird das Ergebnis abgelesen.</p>

<p>Auf der linken Seite der K&uuml;vette ist eine
Vergleichstabelle zum Ablesen des Messwertes. Ist der Wert
zu hoch (mehr als 10 mg/L), dann wird die Wasserprobe zur
H&auml;lfte mit destilliertem Wasser verd&uuml;nnt. Danach wird die
Messung erneut durchgef&uuml;hrt. Dieser nun erhaltene Messwert
muss verdoppelt werden, damit man den richtigen Wert f&uuml;r
den Ammonium-Gehalt erh&auml;lt.</p>
<p><a href="HESSNETammoniak.phtml"><img src="greendot.gif"
border="0"></a> <a href="HESSNETammoniak.phtml">
HESSNET-Infotext »Ammonium/Ammoniak im Gew&auml;sser«</a></p>

<h3>Ammonium</h3>

<h4>Von Sascha Respondek</h4>

<p>Ammonium entsteht in der Natur durch Eiwei&szlig;abbau. Das
Eiwei&szlig; wird durch Bakterien und Pilze im Boden abgebaut.
Dabei entsteht Ammoniak NH<sub>3</sub>. Das Ammonium bildet
sich aus Ammoniak.</p>
<p>Der Begriff Ammoniak stammt aus dem lateinischen:
ammoniacum = Ammoniumsalz. So wurde das Salz nach der
Ammons-Oase (heute Oase Siwa) in &Auml;gypten benannt, wo dieses
Salz gefunden wurde. Die Formelbezeichnung f&uuml;r das
Ammonium-Ion lautet NH<sub>4</sub><sup>+</sup>. Dieses Ion
verh&auml;lt sich in seinen chemischen Reaktionen wie das Ion
eines Alkalimetalles und wegen des vergleichbaren gro&szlig;en
Ionenradius besonders wie ein Kalium-Ion. Es bildet sich in
w&auml;ssriger L&ouml;sung von Ammoniak.</p>

<p class="k"><b>Quelle:</b> Sch&uuml;lerduden - Die &Ouml;kologie</p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="leit">Leitf&auml;higkeit</h3>


<h4><a href="nadinereising.phtml">Von Nadine Reising</a></h4>

<p><b>Messger&auml;t:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>DiST3ATC-Tester f&uuml;r Leitf&auml;higkeit, Fa. HANNA
instruments, 10-1990 &micro;S/cm</li>
</ul></blockquote>

<p>Man taucht das eingeschaltete Ger&auml;t in das Wasser. Den
angezeigten Wert multipliziert man mit zehn. Damit ist die
Leitf&auml;higkeit gemessen.</p>

<p><a href="HESSNETleit.phtml"><img src="greendot.gif" border=
"0"></a> <a href="HESSNETleit.phtml">HESSNET-Infotext »Die
elektrische Leitf&auml;higkeit«</a></p>

<h3>Die Leitf&auml;higkeit</h3>

<h4>Von Nina H&auml;tzel</h4>

<p>Die elektrische Leitf&auml;higkeit (Leitwert) zeigt die gel&ouml;sten
Ionen im Wasser an. Der nat&uuml;rliche Leitwert in Kalkb&auml;chen
ist h&ouml;her als in Silicatb&auml;chen (auf z.B. Granitgestein).
Wenn der Leitwert aber unnat&uuml;rlich hoch ist, l&auml;sst dies auf
eine Gew&auml;sserverschmutzung schlie&szlig;en. In Gebieten, in denen
Bergbau betrieben wird, kommt meist noch die Verschmutzung
durch salzhaltige Bergbauabw&auml;sser hinzu, was aber bei uns
an der Dill nicht vorkommt. Auch durch die Benutzung von
Streusalz, das im Winter auf die Stra&szlig;en und Autobahnen
gebracht wird, kann es zu einer Erh&ouml;hung des Salzgehaltes
in den Gew&auml;ssern kommen.</p>

<p>Die meisten Bachorganismen sind nicht an einen hohen Salzgehalt angepasst. Sie k&ouml;nnen sie deswegen schon bei geringer Erh&ouml;hung des Salzgehaltes nicht mehr l&auml;ngere Zeit &uuml;berleben.</p>

<p class="k"><b>Quelle:</b> Lebensraum Bach,
Naturschutzzentrum Hessen, Wetzlar 1996</p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="saure"></a>S&auml;urebindungsverm&ouml;gen</h3>

<h4><a href="ireneroth.phtml">Von Irene Roth</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>ALKALIT&Auml;T AL 7, Testbesteck zur Bestimmung der
S&auml;urekapazit&auml;t bis pH 4,3, VISOCOLOR, Art.-Nr. 915007</li>
</ul></blockquote>

<p><a href="HESSNETsbv.phtml"><img src="greendot.gif" border=
"0"></a> <a href="HESSNETsbv.phtml">HESSNET-Infotext »Kalk
und S&auml;urebindungsverm&ouml;gen«</a></p>

<p><b>S&auml;urekapazit&auml;t:</b></p>

<p class="k">Summarische Stoffkenngr&ouml;&szlig;e zur Beurteilung des Basegehaltes
von Wasser (z.B. an Hydrogencarbonaten, Ammoniak). Die
S&auml;urekapazit&auml;t (Ks) ist die Stoffmenge an Wasserstoff-Ionen
(H<sub>3</sub>O<sup>+</sup>) in mmol ( z.B. als S&auml;ure
zugegeben), die von 1 Liter Wasserprobe aufgenommen werden
kann, bis der pH-Wert 4,3 (S&auml;urekapazit&auml;t bis zum pH-Wert
4,3 = Ks- 4,3) erreicht ist.</p>

<p class="k"><b>Quelle:</b> Brockhaus-Enzyklop&auml;die</p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="nitrit">Nitrit</h3>


<h4><a href="benjaminhartmann.phtml">Von Benjamin Hartmann</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>Testbesteck zur Bestimmung von Nitrit, VISOCOLOR
(0,05-2 mg/L), Art.-Nr. 914020 bzw.</li>

<li>AQUANAL-plus Nitrit (NO<sub>2</sub>) (0,005-0,1 mg/L), Riedel-de Haën, Art.-Nr. 37410<br>
(Methode: Bildung eines rotvioletten Azofarbstoffs mit
N-(1-Naphthyl)-ethylendiammoniumdichlorid)</li>
</ul></blockquote>

<p>Wir k&ouml;nnen den Nitritgehalt im Wasser mit zwei
verschiedenen Reagenziens&auml;tzen messen. F&uuml;r hohe Werte nimmt
man das Testbesteck der Firma Visocolor im Bereich von
0,05-2 mg/L und f&uuml;r niedrigen Nitritgehalt (z.B. im
M&uuml;hlbach) den AQUANAL-plus-Testkit im Messbereich von
0,005-0,1 mg/L.</p>

<p>Beim Messen mit dem Testbesteck der Firma Visocolor geht
man wie folgt vor: Die Komparatork&uuml;vette wird mit dem zu
bestimmenden Wasser gef&uuml;llt, danach werden zehn Tropfen <i>
Nitrit(e)-1</i> und zehn Tropfen <i>Nitrit(e)-2</i>
hinzugegeben und gesch&uuml;ttelt. Nach 10 Minuten kann der
Nitritgehalt durch Farbvergleich abgelesen werden.</p>

<p>Zum Messen des Wassers mit dem Messbesteck der Firma
Riedel-de Haën werden zun&auml;chst zwei Gl&auml;ser mit der zu
messenden Fl&uuml;ssigkeit gef&uuml;llt. Danach werden in eins der
beiden Gl&auml;ser zwei gestrichen volle Messl&ouml;ffel <i>Reagenz
1</i> gegeben und gesch&uuml;ttelt. Dieses Glas wird auf der
roten Seite der Farbskala abgestellt, die sich im Deckel
des Messkastens befindet. Das andere Glas wird auf die
gelbe Seite der Skala gestellt. Die beiden Gl&auml;ser werden
nun solange parallel verschoben, bis man eine Farbidentit&auml;t
beider Proben erkennt. Der Messwert wird nun auf der
rechten Seite der Farbskala abgelesen.</p>

<p><a href="HESSNETnitrit.phtml"><img src="greendot.gif"
border="0"></a> <a href="HESSNETnitrit.phtml">
HESSNET-Infotext »Nitrit in Flie&szlig;gew&auml;ssern«</a></p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="chlorid"></a>Chlorid</h3>


<h4><a href="marcovolkwein.phtml">Von Marco Volkwein</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>CHLORID CL 500, Testbesteck zur Chloridbestimmung,
VISOCOLOR, Art.-Nr. 915004</li>
</ul></blockquote>

<p>Das von mir benutzte Testbesteck stammt von der Firma
Visocolor. Zuerst sp&uuml;le ich mein Pr&uuml;fr&ouml;hrchen mehrmals mit
der Wasserprobe aus. Dann f&uuml;lle ich das Pr&uuml;fr&ouml;hrchen bis
zur Markierung mit Wasser von der Messstelle. Danach gebe
ich einen Tropfen <i>Indikator</i> (F&auml;rbungsmittel) in die
Wasserprobe, das Wasser f&auml;rbt sich bl&auml;ulich. Anschlie&szlig;end
gebe ich solange von der mitgelieferten <i>
Salpeters&auml;ure</i> hinzu, bis die Farbe des Wassers ins
Gelbe umschl&auml;gt. Dann nehme ich mit der Spritze die <i>
Titrationsl&ouml;sung</i> bis zur Markierung aus dem Beh&auml;lter
und gebe sie unter st&auml;ndigem Hinundherschwenken zur
Wasserprobe hinzu, und zwar so viel, dass die gelbe Farbe
nach violett umschl&auml;gt. Reicht die Spritzenf&uuml;llung nicht
aus, so muss die Spritze abermals mit Titrationsl&ouml;sung bis
zur Markierung gef&uuml;llt werden. In diesem Falle wird der
Wert 500 zu der an der zweiten Spritzenf&uuml;llung abgelesenen
Zahl addiert. Die giftige gebrauchte L&ouml;sung f&uuml;lle ich in
eine mitgebrachte Plastikflasche. Deren Inhalt gie&szlig;e ich
zwecks Entsorgung in die entsprechende Sammelflasche, die
im Chemieraum bereitsteht.</p>

<p><a href="HESSNETchlorid.phtml"><img src="greendot.gif"
border="0"></a> <a href="HESSNETchlorid.phtml">
HESSNET-Infotext »Chloride«</a></p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="sulfat"></a>Sulfat</h3>

<h4><a href="ireneroth.phtml">Von Irene Roth</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>Testbesteck zur Sulfat-Bestimmung, VISOCOLOR, 25-200
mg/L, Art.-Nr. 914035<br>
(Methode: F&auml;llung als Bariumsulfat)</li>
</ul></blockquote>

<p>Ich verwende das Visocolor-Testbesteck zur
Sulfat-Bestimmung. Zuerst muss ich das Prober&ouml;hrchen mit
dem Wasser, das ich untersuchen will, aussp&uuml;len. Dann muss
ich das Probewasser bis zur 20-ml-Markierung einf&uuml;llen.
Danach kommen 10 Tropfen <i>Sulfat-1</i> und ein Messl&ouml;ffel
<i>Sulfat-2</i> dazu. Das Ganze muss ich jetzt mit einem
beigelegten R&uuml;hrspatel umr&uuml;hren bis sich die <i>
Sulfat-2</i>-K&ouml;rnchen aufgel&ouml;st haben. Wenn sie sich
aufgel&ouml;st haben, muss ich eine Minute warten.</p>

<p>Auf dem Boden des zweiten Prober&ouml;hrchens befindet sich ein
schwarzes Kreuz. Von der behandelten Probel&ouml;sung f&uuml;lle ich so viel in das zweite Prober&ouml;hrchen bis das Kreuz auf dem
Boden nur noch schwach zu sehen ist. Dann lese ich den Wert
ab und teile ihn unserem Protokollanten mit. Die
Probel&ouml;sung gebe ich zur Entsorgung in eine mitgebrachte
Plastikflasche. In der Schule kommt der Inhalt der Flasche
in das Sammelgef&auml;&szlig; zur Entsorgung.</p>

<p><a href="HESSNETsulfat.phtml"><img src="greendot.gif"
border="0"></a> <a href="HESSNETsulfat.phtml">
HESSNET-Infotext »Sulfate«</a></p>

<h3>Sulfate</h3>

<h4>Von Irene Roth</h4>

<p>Als Salze einer starken, schwerfl&uuml;chtigen S&auml;ure lassen sich
die Sulfate leicht herstellen. Man setzt dabei
Schwefels&auml;ure direkt mit dem Metall, seinem Oxid oder einem
seiner Salze um. Die Sulfate sind oft thermisch sehr stabil
und wirken weder oxidierend noch reduzierend. Sie sind mit
Ausnahme der Erdalkalisulfate, vor allem Strontium- und
Bariumsulfat, sowie Bleisulfat in Wasser gut l&ouml;slich.
Technisch wichtig sind Natriumsulfat, Ammoniumsulfat,
Calciumsulfat (Gips) und Kupfersulfat. In Waschmitteln ist
oft Natriumsulfat als "Stellmittel" enthalten. Dieses
Sulfat f&uuml;hrt zu einer Belastung der Gew&auml;sser. Auch die im
sauren Regen enthaltene Schwefels&auml;ure f&uuml;hrt zu einer
Erh&ouml;hung des Sulfatgehaltes in den Flie&szlig;gew&auml;ssern.</p>

<p class="k"><b>Quelle:</b> Das neue Lexikon in
Farbe, Herausgeber: Gerd Seibert und Erhard Wendelberger,
Wissen Verlag GmbH, Herrsching</p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="erdalkali"></a>Erdalkalien (Gesamth&auml;rte)</h3>


<h4><a href="ninahaetzel.phtml">Von Nina H&auml;tzel</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>AQUAMERCK 8011 Gesamth&auml;rte (Summe Erdalkalien)<br>
(Methode: komplexometrische Titration mit Titriplex III
gegen Mischindikatortablette)</li>
</ul></blockquote>

<p>Ich bestimme die Gesamth&auml;rte mit dem Reagenziensatz <b>Aquamerck 8011 Gesamth&auml;rte</b> von MERCK. Zuerst wasche ich
das Messgef&auml;ss in dem zu pr&uuml;fenden Wasser aus, f&uuml;lle dann
das Gef&auml;&szlig; bis zur roten Markierungslinie mit dem
entsprechenden Wasser. Dann gebe ich eine Indikatortablette
in das Wasser und schwenke es solange hin und her, bis die
Tablette zerf&auml;llt. Das Wasser ist jetzt rot gef&auml;rbt. Dann
gebe ich die mitgelieferte Titrierl&ouml;sung hinein, und zwar
tropfenweise. Ich muss die Tropfen z&auml;hlen. Bei der Zahl,
bei der sich das Wasser gr&uuml;n f&auml;rbt, h&ouml;re ich auf.</p>
<p>Ein
Tropfen Titrierl&ouml;sung entspricht einem Grad deutscher H&auml;rte
(°dH). Die Tropfenanzahl gibt mir also die Zahl der
H&auml;rtegrade an. Nun muss ich diese Zahl mit 0,18
multiplizieren und habe dann die Ma&szlig;angabe f&uuml;r
Erdalkali-Ionen, gemessen in Millimol pro Liter (mmol/l).
Diesen Wert teile ich dem Protokollanten mit, der ihn dann
in die HESSNET-Datenbank &uuml;bernimmt.</p>

<p><a href="HESSNETerdalkali.phtml"><img src="greendot.gif"
border="0"></a> <a href="HESSNETerdalkali.phtml">
HESSNET-Infotext »Erdalkali (Gesamth&auml;rte)«</a></p>

<h3>Kalk</h3>

<h4>Von Necmettin Sanver</h4>

<p>Der Kalk (chemisch: Calciumcarbonat) kommt in der Natur als
Kalkstein vor. Viele Gebirge, wie die Kalkalpen oder der
Jura, bestehen aus Kalkstein. F&uuml;r den Aufbau vieler
Pflanzen und des menschlichen oder tierischen K&ouml;rpers ist
der Kalk unentbehrlich. Die Knochen enthalten gr&ouml;&szlig;tenteils
Kalk; ferner die Eierschalen oder die Geh&auml;usen von
Schnecken und Muscheltieren. Daraus hat sich zum Beispiel
der Muschelkalk gebildet. Beim Hausbau dient der Kalk zur
festen Verbindung der Mauersteine. Kalk wird auch in Feld
und Garten verwendet, weil er &uuml;bersch&uuml;ssige S&auml;ure des
Bodens bindet und die Wirkung andere D&uuml;ngemittel erh&ouml;ht.</p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="kalium">Kalium</h3>


<h4><a href="necmettinsanver.phtml">Von Necmettin Sanver</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>Testbesteck zur Bestimmung von Kalium im Bereich 2-15
mg/L K<sup>+</sup>, VISOCOLOR, Macherey-Nagel,
Art.-Nr.914044</li>
</ul></blockquote>

<p>Ich sp&uuml;le zuerst das Prober&ouml;hrchen mit dem zu
untersuchenden Wasser und f&uuml;lle es dann damit bis zum
Markierungsstrich. Danach gebe ich 15 Tropfen <i>
Kalium-1</i> hinzu, verschlie&szlig;e den Deckel und sch&uuml;ttele
kr&auml;ftig. Nach dem Sch&uuml;tteln gebe ich einen gestrichenen
Messl&ouml;ffel <i>Kalium-2</i> dazu, verschlie&szlig;e den Deckel
wieder und sch&uuml;ttele 30 Sekunden lang bis das Reagenzpulver
(<i>Kalium-2</i>) aufgel&ouml;st ist. Es muss eine getr&uuml;bte
L&ouml;sung entstehen.</p>

<p>Auf den Boden eines zweiten Messr&ouml;hrchens ist ein schwarzes
Kreuz. In dieses Messr&ouml;hrchen kommt nun die getr&uuml;bte
L&ouml;sung. Ich gebe so lange von der L&ouml;sung in das
Messr&ouml;hrchen bis das schwarze Kreuz auf dem Boden von oben
unsichtbar wird. Danach lese ich den Kaliumgehalt an der
Skala des Messr&ouml;hrchens ab. Nach der Messung gebe ich die
L&ouml;sung in ein mitgebrachtes Plastikgef&auml;&szlig;, um sie in der
Schule zu entsorgen.</p>

<p><a href="HESSNETkalium.phtml"><img src="greendot.gif"
border="0"></a> <a href="HESSNETkalium.phtml">
HESSNET-Infotext »Kalium in Gew&auml;ssern«</a></p>
<h3>Kalium</h3>
<h4>Von Necmettin Sanver</h4>

<p>Name: von »al kalja«, arab. Pflanzenasche.
<br>
Entdeckung: 1807 von Davy bei der Elektrolyse von festem,
leicht angefeuchteten Kaliumhydroxid (KOH) entdeckt.
<br>
Das Kalium (chemische Symbol K) ist ein chemisches Element,
ein sehr leichtes Metall, das in der Natur nur in
Verbindungen zum Beispiel als Kaliumsalz ('Kali') vorkommt.</p>


<p class="k"><b>Quelle:</b> <a href=
"http://www.chemie-master.de" target="_new">CHEMIE-MASTER</a>, Men&uuml;punkt Periodensystem</p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="eisen">Eisen</h3>

<h4><a href="henrikkern.phtml">Von Henrik Kern</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>Testbesteck zur Eisen-Bestimmung (DEV) 0,1-50 mg/L
Fe<sup>2+/3+</sup>, VISOCOLOR, Art.-Nr. 914017</li>
</ul></blockquote>

<p>Ich messe den Eisengehalt im Wasser. Als erstes muss ich
die Komparatork&uuml;vette mit dem zu pr&uuml;fenden Wasser zwei- bis dreimal sp&uuml;len und bis zum Markierungsstrich (10 ml) mit
dem zu untersuchenden Wasser f&uuml;llen. Dann gebe ich f&uuml;nf
Tropfen <i>Eisen-1</i> dazu und mische es durch Sch&uuml;tteln.
Danach gebe ich einen Messl&ouml;ffel <i>Eisen-2</i> hinzu und
mische es ebenfalls. Es werden dann noch <i>Eisen-3</i> und
<i>Eisen-4</i> mit je f&uuml;nf Tropfen hinzu gemischt. Nach ca.
5 bis 6 Minuten kann man dann den Wert ablesen. Dies
geschieht durch Vergleichen mit einer Farbtabelle. Die
Probel&ouml;sung f&auml;rbt sich je nach Eisengehalt von schwach rosa
bis zu stark rotbraun.</p>

<p><a href="HESSNETFe.phtml"><img src="greendot.gif" border=
"0"></a> <a href="HESSNETFe.phtml">HESSNET-Infotext
»Eisenverbindungen«</a></p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="mangan"></a>Mangan</h3>

<h4><a href="denniszimprich.phtml">Von Dennis Zimprich</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>Testbesteck zur Mangan-Bestimmung (0,1-4 mg/L Mn),
VISOCOLOR, Art.-Nr. 914018</li>
</ul></blockquote>

<p>Nach mehrmaligem Aussp&uuml;len f&uuml;llt man die Komparatork&uuml;vette
bis zum mittleren Markierungsstrich. Dann gibt man f&uuml;nf
Tropfen <i>Mangan-1</i> hinzu und sch&uuml;ttelt. Nachdem <i>
Mangan-2</i> zugegeben wurde, wird nochmals gesch&uuml;ttelt.
Nun wartet man eine Minute. Danach wird <i>Mangan-3</i>
zugegeben und wieder gesch&uuml;ttelt. Anschlie&szlig;end gibt man
mehrere Kristalle <i>Mangan-4</i> in die Fl&uuml;ssigkeit. Nach
f&uuml;nf Minuten tritt eine leicht braune F&auml;rbung auf. Jetzt
wird die K&uuml;vette gegen das Licht gehalten und der Messwert
wird abgelesen.</p>

<p><a href="HESSNETMn.phtml"><img src="greendot.gif" border=
"0"></a> <a href="HESSNETMn.phtml">HESSNET-Infotext »Das
Mangan in Gew&auml;ssern«</a></p>

<h3>Mangan</h3>

<h4>Von Dennis Zimprich</h4>

<p>Der Name entstand aus in Magnesia (Kleinasien) gefundener
Braunerde (MnO<sub>2</sub>) .
<br>
Entdeckung: Wurde 1774 von Gahn und Scheele in unreiner
Form durch Reduktion von Braunstein (MnO<sub>2</sub>) mit
Kohlenstoff erhalten und Magnesium genannt. Reines Mangan
wurde erstmals 1808 hergestellt.
<br>
Mangan ist ein eisenfarbenes, hartes und spr&ouml;des Metall. Es
l&auml;uft an der Luft unter Bildung einer Deckschicht graubunt
an. Es wird bereits von Wasser angegriffen. Mangan bildet
mit Kupfer und Aluminium ferromagnetische Legierungen. Es
wird bei Legierungen wie Sonderstahl bei Pfl&uuml;gen verwendet.
Mangan ist Begleiter bei Eisenerzen und kommt als
Spurenelement in Pflanzen vor.
</p>
<p class="k"><b>Quelle:</b> <a href=
"http://www.chemie-master.de" target="_new">CHEMIE-MASTER</a>, Men&uuml;punkt Periodensystem</p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="zink">Zink</h3>

<h4><a href="jelenavukovic.phtml">Von Jelena Vukovic</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz</b>:</p>

<blockquote><ul>
<li>Testbesteck zur Bestimmung von Zink im Bereich 0,25-3
mg/L Zn<sup>2+</sup>, VISOCOLOR, Art.-Nr. 914041 (Methode:
Nachweis mit Zincon bei pH 8,5 - 9,5 und Maskierung
st&ouml;render Schwermetalle mit Cyanid)</li>
</ul></blockquote>

<p>Zun&auml;chst f&uuml;llt man das zu messende Wasser bis zum oberen
Markierungsstrich in die Komparatork&uuml;vette. Man gibt dann 6
Tropfen von <i>Zink-1</i> in die K&uuml;vette und mischt es ein
wenig; als n&auml;chstes gibt man einen ganzen Messl&ouml;ffel von
<i>Zink-2</i> in das mit <i>Zink-1</i> vermischte Wasser.
Man wartet bis sich das <i>Zink-2</i> vollst&auml;ndig aufgel&ouml;st
hat. Zu guter Letzt gibt man 10 Tropfen von <i>Zink-3</i>
hinzu, verschlie&szlig;t die K&uuml;vette mit dem Verschlussstopfen
und mischt es kr&auml;ftig durch. Dann nimmt man die K&uuml;vette und
legt ein St&uuml;ck wei&szlig;es Papier dahinter, um den Wert durch
Farbvergleich besser ablesen zu k&ouml;nnen.</p>

<p>Zur Entgiftung gibt man noch 6 Tropfen <i>Zink-4</i> hinzu.
Da man mindestens f&uuml;nf Minuten warten muss, bis das giftige
Cyanid umgewandelt ist, gebe ich das <i>Zink-4</i> schon an
der Probestelle, dann muss ich in der Schule nicht noch
lange warten, bis ich die L&ouml;sung entsorgen kann. Zum
Schluss sp&uuml;le ich die K&uuml;vette immer gut mit Wasser aus. Bis
jetzt habe ich, mit einer Ausnahme, immer nur den Wert 0
ablesen k&ouml;nnen.</p>

<p><a href="HESSNETzink.phtml"><img src="greendot.gif" border=
"0"></a> <a href="HESSNETzink.phtml">HESSNET-Infotext »Zink
in Gew&auml;ssern«</a></p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="cadmium">Cadmium</h3>

<h4><a href="jensregel.phtml">Von Jens Regel</a></h4>

<p><b>Reagenziensatz:</b></p>

<blockquote><ul>
<li>AQUANAL-plus, Cadmium (Cd), 0,02-1,2 mg/L, Testset mit
Farbkomparator und Checkl&ouml;sung<br>
(Methode: Bildung eines gelbroten Farbkomplexes mit
Cadion)</li>
</ul></blockquote>

<p>Wenn wir messen gehen, nehme ich mir nur die beiden
Probegl&auml;ser mit zur Messstelle, weil ich dann den gro&szlig;en
Kasten nicht zu tragen brauche. Die eigentliche Messung
f&uuml;hre ich in der Schule durch.</p>

<p>Ich will euch jetzt sagen, wie ich messe: Als erstes
nehme ich die zwei bis zum oberen Strich gef&uuml;llten
Probegl&auml;ser und nehme 10 ml ab, den Rest kann ich dann
wegsch&uuml;tten. Ich nehme nun das Probeglas B (Reaktionsglas)
und gebe einen gestrichenen L&ouml;ffel <i>Reagenz-1</i> hinzu.
Ich schlie&szlig;e den Deckel und sch&uuml;ttele 30 sec. Wenn das
getan ist, gebe ich nun 10 Tropfen <i>Reagenz-2</i> dazu
und sch&uuml;ttele leicht. Nach dem Sch&uuml;tteln m&uuml;ssen 3 Tropfen
<i>Reagenz-3</i> hinzugegeben werden. Dann muss alles
wieder verschlossen, leicht gemischt und eine Minute lang
stehen gelassen werden. Diese Mischung muss nun in das
Probeglas A gef&uuml;llt werden, dann erst kann ich durch
Vergleich auf der Farbskala ablesen, welchen Cadmiumgehalt
das Gew&auml;sser hat. Bisher konnte ich immer nur "0" ablesen.</p>

<p><a href="HESSNETCd.phtml"><img src="greendot.gif" border=
"0"></a> <a href="HESSNETCd.phtml">HESSNET-Infotext »Cadmium
in Gew&auml;ssern«</a></p>

<hr noshade size="1">

<h3 id="blei"></a>Blei</h3>

<p>Der Bleigehalt wird zur Zeit nicht bestimmt.</p>

<p><a href="HESSNETPb.phtml"><img src="greendot.gif" border=
"0"></a> <a href="HESSNETPb.phtml">HESSNET-Infotext »Blei in
Gew&auml;ssern«</a></p>
<hr noshade size="1">
<p class="k"><a href="wpfkurs97_98.phtml">*
Wahlpflichtkurs Biologie W1 (Ltg. W. Thum)
1997/98</a></p>
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