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$titel="Messungen am M&uuml;hlbach";
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$keywords="HESSNET, Jelena Vukovic, Gesamtschule Ehringshausen, M&uuml;hlbach, Umwelt, Gew&auml;sseruntersuchung";
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<A HREF="index.phtml"><IMG SRC="hessnet.gif" ALT="HESSNET-LOGO" BORDER="1" HEIGHT=96 WIDTH=113 ALIGN=middle></A>
Umweltprojekt HESSNET</H2>

<h3>M&uuml;hlbach: Von der Quelle bis zur M&uuml;ndung</h3>
<h4>Bericht &uuml;ber die Wanderung vom 26. Mai 1998</h4>
<P><b>Von Jelena Vukovic</b></B>

<P>Unser <A HREF="wpfkurs97_98.phtml">W1-Kurs Biologie</A> nimmt an den Flie&szlig;gew&auml;ssern Lemp, M&uuml;hlbach und Dill einmal im Monat Messungen vor, um die Gew&auml;sserg&uuml;te zu bestimmen. Wir wollten einmal die Belastung eines Gew&auml;ssers von der M&uuml;ndung bis zur Quelle hin untersuchen. Da die Quellen von Dill und Lemp zu weit entfernt liegen, haben wir uns f&uuml;r den M&uuml;hlbach entschieden.</p>

<P>Am Nachmittag des 26. Mai 1998 war es endlich soweit. Die Wanderung konnte stattfinden. Zuvor war der Termin schon einige Male verschoben worden - entweder, weil einige Kursteilnehmer, die wichtige Messungen durchzuf&uuml;hren haben, an den festgesetzten Tagen nicht teilnehmen konnten oder weil das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung machte.</p>

<P>Auf jeden Fall ist am 26. Mai der Kurs auch nicht vollz&auml;hlig mitgegangen, so dass wir an diesem Tag die Verantwortlichkeiten anders verteilen mussten. Ich zum Beispiel habe an diesem Tag den Kaliumgehalt bestimmt, obwohl ich sonst den Zinkgehalt messe, denn Necmettin, der sonst daf&uuml;r zust&auml;ndig ist, war nicht mitgegangen. Unsere Gruppe bestand an dem Tag aus neun Leuten, das waren au&szlig;er Herrn Thum noch:<BR>

<A HREF="marcovolkwein.phtml">Marco Volkwein</A> (Protokollant)<BR>

<A HREF="sascharespondek.phtml">Sascha Respondek</A> (Ammonium)<BR>

<A HREF="denniszimprich.phtml">Dennis Zimprich</A> (Sauerstoffgehalt)<BR>

<A HREF="ninahaetzel.phtml">Nina H&auml;tzel</A> (Erdalkali)<BR>

<A HREF="henrikkern.phtml">Henrik Kern</A> (Eisen und Mangan)<BR>

<A HREF="mikehardt.phtml">Mike Hardt</A> (Phosphat)<BR>

<A HREF="christianpfeiffer.phtml">Christian Pfeiffer</A> (Nitrat)<BR>

und <A HREF="jelenavukovic.phtml">ich</A> (Kalium).</p>

<P>Da wir damit gerechnet haben, dass uns der Marsch bis an die Quelle und zur&uuml;ck, sehr viel Zeit kosten wird, st&auml;rkten wir uns mit Pizza und Nudeln. Das Essen haben wir uns zum Bahnhof bringen lassen, wo wir es gem&uuml;tlich verzehrten. Leider war kein Besteck beigelegt worden, so dass ich f&uuml;r einige Gabel und Servietten holen musste. Doch Dennis brauchte nur seine zwei H&auml;nde zum Essen. Jetzt wusste unser Kurs wie unsere Vorfahren ohne Messer und Gabel ausgekommen waren!</p>
<P id="413"><A HREF="muehlb413.phtml"><IMG SRC="muehlb413_tm.jpg" BORDER="1" ALT="Mahlzeit!"></A></p>

<P>Wir begaben uns dann um 13.00 Uhr an die erste Messstelle, die M&uuml;ndung des M&uuml;hlbaches in die Dill. Das Wetter war hervorragend, die Sonne schien wie im Hochsommer, und manche von uns w&uuml;nschten sich ins Schwimmbad.</p>
<P id="418"><A HREF="muehlb418.phtml"><IMG SRC="muehlb418_tm.jpg" BORDER="1" ALT="An der M&uuml;ndung"></A>
<P>Wir wanderten also den M&uuml;hlbach entlang, vorbei an den Mietsh&auml;usern nahe der M&uuml;ndung, konnten seinen Lauf unter der Stra&szlig;e nach Leun und unter den Eisenbahngleisen verfolgen. Hinter der Dreieiche an Ortsrand nahmen wir die zweite Messung vor. Dann ging es am Waldrand weiter. Der Weg verlief oberhalb des M&uuml;hlbaches. An einer Stelle, links der Wald, rechts Wochenendh&auml;user, war der Bach zu einem Fischteich gestaut. Hier nahmen wir die n&auml;chste Messung vor.</p>
<P id="424"><A HREF="muehlb424.phtml"><IMG SRC="muehlb424_tm.jpg" BORDER="1"></A></p>
<P>Weiter ging es Waldrand und M&uuml;hlbach entlang und zwar so weit, bis wir alle Wochenendh&auml;user und G&auml;rten passiert hatten. Jetzt konnten wir also den Bach in seinem vom menschlichen Siedlungsbereich unbeeinflussten Zustand messen. Weiter bachaufw&auml;rts gab es jetzt nur noch Wald, Wiesen und eine Viehweide. In H&ouml;he der Fischteiche an der Stra&szlig;e nach Leun m&uuml;ndet ein aus dem Wald (Richtung Junker-Johannes-Platz) kommender Bach in den M&uuml;hlbach ein. Der M&uuml;hlbach selbst kommt aus einem dicken Rohr unter Stra&szlig;e nach Leun hervor. Hier war unsere n&auml;chste Messstelle. <A NAME="426"></A>
<P><A HREF="muehlb426.phtml"><IMG SRC="muehlb426_tm.jpg" BORDER="1"></A></p>
<P>Dann marschierten wir an den Fischteichen vorbei und w&auml;hlten als n&auml;chsten Messpunkt, die Stelle, an der der M&uuml;hlbach aus dem schattigen Wald als kleines Rinnsal heraustrat.</p>
<P id="431"><A HREF="muehlb431.phtml"><IMG SRC="muehlb431_tm.jpg" BORDER="1" ALT="Der M&uuml;hlbach verl&auml;sst den Wald"></A></p>

<P>Jetzt brauchten wir nur noch eine Messung an der Quelle. Nur wo war diese? Unser Wanderf&uuml;hrer Dennis Zimprich hatte uns glatt an der Quelle vorbei gef&uuml;hrt, so dass, als wir an einer Kreuzung ankamen und kein M&uuml;hlbach mehr zu sehen war, beschlossen, den direkten Weg zur Quelle zu nehmen - durch den Wald. Ein Gl&uuml;ck, dass wir die Quelle &uuml;berhaupt gefunden haben, wir h&auml;tten uns ja auch leicht verlaufen k&ouml;nnen. Die Quelle, das war der &Uuml;berlauf einer im Wald gelegenen Trinkwassergewinnungsanlage der Gemeinde Ehringshausen.</p>
<P id="quelle"><A HREF="muehlbquelle.phtml"><IMG SRC="muehlbquell_tm.jpg" BORDER="1" ALT="M&uuml;hlbach-Quelle"></A></p>

<P>Nun waren wir mit allen unseren Messungen fertig und wollten das Getr&auml;nk, das wir von Herrn Thum als Dankesch&ouml;n spendiert bekamen, bei der Ichelh&auml;user Grillh&uuml;tte trinken. Wir hatten eine <A HREF="muehlbkarte.phtml">Karte</A> dabei, auf der die Waldwege aufgezeichnet waren. Die Karte stimmte aber nicht. Als wir an eine Kreuzung kamen, an der sich f&uuml;nf Wege trafen, auf der Karte aber nur drei aufgezeichnet waren, hatten wir die Qual der Wahl. Einige aus unserem Kurs wollten unbedingt in Richtung Katzenfurt weiter gehen, weil dieser Weg f&uuml;r sie k&uuml;rzer war als der nach Ehringshausen. Irgendwie hatten wir uns also ein wenig verirrt. Als dann zwei Wanderer vorbeikamen, sagten sie, dass der Weg, den wir einschlagen wollten, nach Katzenfurt f&uuml;hrt.</p>

<P>Herr Thum schlug vor, dass wir dem Weg nach Katzenfurt folgen, und dann, wenn ein Weg nach rechts abzweigt, wir diesen einschlagen sollten. Doch es kam, wie es kommen musste: Es gab keinen Weg, der nach rechts f&uuml;hrte.</p>

<P>Weil wir mittlerweile sehr durstig waren, legten wir eine Rast ein und tranken unseren Schoppen. Nun schickten wir Marco Volkwein durch den Wald, um nach einem Weg zu schauen, der eventuell nach Ehringshausen f&uuml;hrt. Marco gab dem Rest des Kurses Bescheid, dass er einen Weg gefunden hatte, und wir folgten ihm dann den Abhang hinunter durch den Wald. Weil es mir langweilig wurde, ging ich den einen Weg entlang, um zu sehen, wohin dieser f&uuml;hrte. Die Klasse rief mich aber zur&uuml;ck, weil es wieder weiter ging. Sie hatten aber einen Weg eingeschlagen, der Berg ab f&uuml;hrte. Am Ende diesen Weges kam wieder eine Kreuzung.</p>

<P>Sp&auml;ter stellte sich heraus, dass der Weg, nach dem ich geschaut hatte, mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit, der richtige nach Ehringshausen war. Der Kurs ging aber quer durch den Wald bergab und am Ende des Weges kamen wir aus dem Wald heraus. Nach einigem Betrachten der Umgebung stellten wir fest, dass wir nicht weit von Katzenfurt entfernt waren. So beschlossen Marco, Mike und Christian nach Katzenfurt zu gehen, da es f&uuml;r sie ein g&uuml;nstigerer Heimweg war, als der, den wir weitergingen. Dennis schlug vor einen Pfad zur&uuml;ck in den Wald zu nehmen, doch der Rest der Klasse hatte beschlossen am Waldrand entlang zu marschieren. Dann kamen wir an eine Stelle, wo der Weg pl&ouml;tzlich endete. Doch um keinen Preis der Welt wollten wir wieder zur&uuml;ck, geschweige denn in den Wald laufen. Also gingen wir &uuml;ber die gro&szlig;e Wiese, und siehe da, wir kamen auf die Stra&szlig;e unterhalb von Daubhausen. Von nun an war es leicht, nach Hause zu finden.</p>
<p>Es waren von den urspr&uuml;nglichen neun am Ende nur noch f&uuml;nf &uuml;brig geblieben, da sich Dennis von uns verabschiedet hatte, um einen anderen Weg nach Ichelhausen zu nehmen.</p>
<P><div align="center">*&nbsp;*</DIV></p>
<blockquote><UL>
<LI><A HREF="muehlb260598.phtml">Unsere Messwerte</A></LI>
<LI><A HREF="seite37-41.phtml">Auswertung der Messungen am M&uuml;hlbach</A></LI>
<LI><A HREF="muehlbkarte.phtml">Kartenausschnitt M&uuml;hlbach</A></LI>
</UL></blockquote>

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