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Das Periodensystem der Elemente
für den Schulgebrauch
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Bor
10,811 u
5B
 III. Hauptgruppe 
(Bor-Aluminium-Gruppe)
2. Periode
________________
13. Gruppe (IUPAC 89)
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Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): +3
Schmelztemperatur: 2076 °C (2349 K) Elektronegativität: 2,0
Siedetemperatur: 3927 °C (4200 K) Atomradius: 81 pm
Dichte: 2,46 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,001 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 1                                  
Schalenmodell Lewis-Schreibweise Energieniveauschema
Schalenmodell Energieniveauschema
Name Von »boron« (lat.) bzw. »buraq« (arab.) für Salpeter.
Entdeckung Die Verbindung Borax ist seit dem frühen Mittelalter bekannt. 1808 stellten Gay-Lussac und Thénard sowie Davy erstmals das Element Bor durch Reduktion von B2O3 mit Kalium her.
Eigenschaften In mehreren Modifikationen auftretendes Halbmetall:
  • schwarz, glasig-undurchsichtig, amorph
  • rot, kristallin (a-rhomboedrisch), instabil
  • dunkel-glänzend, kristallin (b-rhomboedrisch), stabil
Kristallines Bor ist nach Diamant das härteste aller Elemente. Bor ist ein Halbleiter. Es ist nicht sehr reaktionsfreudig, reagiert aber bei höheren Temperaturen mit Sauerstoff, Stickstoff, Chlor, Brom und Schwefel. Amorphes Bor
Amorphes Bor (oben rechts) und dunkelglänzendes, hochreines kristallines Bor (unten).
(Dank an Prof. B. Müller, Justus-Liebig-Universität Gießen)
Kristallines Bor
Vorkommen Nur gebunden z.B. in Boracit, Borax, Kernit.
Herstellung Reduktion von B2O3 mit Magnesium.
Verwendung Ferrobor (Fe mit 10-20% B) als Legierungszusatz in der Stahlindustrie.
Verbindungen
  • Natriumperborat als Sauerstofflieferant in Waschmitteln
  • Natriumtetraborat (Borax) Na2B4O7 × 10 H2O zur Herstellung von Borosilicatglas, Glasuren, Emaille
  • Borsäure H3BO3 als Augendesinfektionsmittel
  • Dimethylpolysiloxan mit 0,5% Bor als »Hüpfender Kitt«, in Tennisschlägern
  • Amorphes Bor dient in Verbindung mit Oxidationsmitteln wie z.B. Kaliumnitrat zur Zündung des Treibstoffs in Airbags.
  • Bortrifluorid als Gasfüllung in Zählrohren zur Messung von Neutronenstrahlung
Isotope 10B (19,9%), 11B (80,1%)
Redox-Potenziale
B + 6 H2O B(OH)3 + 3 H3O+ + 3 e -0,73 Volt
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Quellenangabe für diese Seite:
 chemie-master.de: Periodensystem für den Schulgebrauch, Online im Internet: 
 http://www.chemie-master.de/pse/pse.php?modul=B [Stand 21.11.2017] 
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