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Das Periodensystem der Elemente
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Stickstoff
14,0067 u
7N
 V. Hauptgruppe 
(Stickstoff-Phosphor-Gruppe)
2. Periode
________________
15. Gruppe (IUPAC 89)
Zum Startpunkt Tabellen Begriffserklärungen Periodensystem in Großformat anzeigen Periodensystem ausdrucken Element suchen Zurück Innerhalb der Gruppe nach unten bewegen Innerhalb der Gruppe nach oben bewegen Nächstes Element anzeigen
Elementart: Nichtmetall Oxidationsstufe(n): -3 (+2, +3, +4, +5)
Schmelztemperatur: -210,1 °C (63,05 K) Elektronegativität: 3,0
Siedetemperatur: -195,79 °C (77,36 K) Atomradius: 70 pm
Dichte: 0,001250 g/cm3
Litermasse: 1,25 g/L
Erdkrustenhäufigkeit: 0,03 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 3                                  
Schalenmodell Lewis-Schreibweise Energieniveauschema
Schalenmodell
(Atom)
 

(Molekül N2)
Energieniveauschema
Name Nach seiner erstickenden Wirkung.
Symbol von »nitrogenium« = Salpeterbildner (Chaptal 1790).
Entdeckung 1772 Cavendish (»erstickende Ausdünstung«),
1772 Rutherford (»erstickende Luft«),
etwa zur gleichen Zeit Scheele (»verdorbene Luft«)
Eigenschaften Stickstoff ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas. Stickstoff ist unbrennbar und sehr reaktionsträge. Bei gewöhnlicher Temperatur reagiert er nur mit Lithium zu Lithiumnitrid Li3N. Die N2-Moleküle (Elementmoleküle) sind sehr stabil.
Die in den Wurzelknöllchen der Schmetterlingsblütler (Leguminosen) in einer Symbiose mit der Pflanzenwurzel lebenden Rhizobium-Bakterien enthalten das Enzym Nitrogenase, mit dessen Hilfe sie den Stickstoff der Luft zu binden vermögen:
N2 + 6 H+ + 6 e 2 NH3
Vorkommen Stickstoff bildet mit einem Anteil von 78,09 Volumenprozent den Hauptbestandteil der Luft. Gebunden findet er sich in Salpeter (NaNO3 bzw. KNO3), in Lebewesen (Eiweiß, Nucleinsäuren, Harnstoff, Harnsäure), in Kohle.
Herstellung Rein durch Erhitzen von Ammoniumnitrit NH4NO2, edelgashaltig aus der Luft (Linde-Verfahren bzw. Bindung des Luftsauerstoffs an Koks etc.).
Verbindungen Ammoniak NH3 (Synthese aus Luftstickstoff nach dem Haber-Bosch-Verfahren: N2 + 3 H2 0 2 NH3).
Oxidation von Ammoniak nach dem Ostwald-Verfahren führt zur Salpetersäure (HNO3), diese wird zur Produktion von Düngemitteln, Sprengstoffen u.a. benötigt.
Stickoxide aus Abgasen sind Mitverursacher des »Sauren Regens«.
Verwendung Flüssiger Stickstoff
Flüssiger Stickstoff hat eine Temperatur von -196 C. Der in den Stickstoff eingetauchte warme Schlauch führt zu einem Verdampfen der Flüssigkeit. Die entstehenden gasförmigen Stickstoffblasen reißen flüssigen Stickstoff mit aus dem Schlauch heraus.
Stickstoff-Tank
Tank mit flüssigem Stickstoff am Gebäude der chemischen Institute der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Stickstoff dient als Schutzgas beim Umgang mit leicht- bzw. hochentzündlichen Stoffen. Flüssiger Stickstoff wird als Kühlmittel genutzt.
 
Farb-
kennzeichnung
von Stahlflaschen

(DIN EN 1089-3)
Stahlflaschen, die Stickstoff enthalten, haben eine schwarze Flaschenschulter, der Flaschenkörper kann dunkelgrün, grau oder schwarz sein.
Farbkennzeichnung von Stickstoffflaschen
 
Flaschenschulter: schwarz
 

Flaschenkörper: grau, dunkelgrün oder schwarz
Isotope 14N (99,634%), 15N (0,366%)
Redox-Potenziale
N2H4 + 4 OH N2(g) + 4 H2O + 4 e -1,15 Volt
NH3(gelöst) + 9 OH NO3 + 6 H2O + 8 e -0,12 Volt
NO2 + 2 OH NO3 + H2O + 2 e +0,01 Volt
NO2(g) + 3 H2O NO3 + 2 H3O+ + e +0,81 Volt
NH4+ + 9 H2O HNO2 + 7 H3O+ + 6 e +0,86 Volt
NH4+ + 13 H2O NO3 + 10 H3O+ + 8 e +0,87 Volt
HNO2 + 4 H2O NO3 + 3 H3O+ + 2 e +0,94 Volt
NO(g) + 6 H2O NO3 + 4 H3O+ + 3 e +0,96 Volt
NO(g) + 2 H2O HNO2 + H3O+ + e +0,99 Volt
HNO2 + H2O NO2(g) + H3O+ + e +1,07 Volt
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Quellenangabe für diese Seite:
 chemie-master.de: Periodensystem für den Schulgebrauch, Online im Internet: 
 http://www.chemie-master.de/pse/pse.php?modul=N [Stand 23.11.2017] 
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