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Das Periodensystem der Elemente
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Blei
207,2 u
82Pb
 IV. Hauptgruppe 
(Kohlenstoff-Silicium-Gruppe)
6. Periode
________________
14. Gruppe (IUPAC 89)
Zum Startpunkt Tabellen Begriffserklärungen Periodensystem in Großformat anzeigen Periodensystem ausdrucken Element suchen Zurück Innerhalb der Gruppe nach unten bewegen Innerhalb der Gruppe nach oben bewegen Nächstes Element anzeigen
Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2 (+4)
Schmelztemperatur: 327,46 °C (601 K) Elektronegativität: 1,9
Siedetemperatur: 1749 °C (2022 K) Atomradius: 175 pm
Dichte: 11,3437008 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,002 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10     2 2      
  Lewis-Schreibweise  
 
Name Griech. »molybos«, lat. »plumbum«, altgerm. »blio« bzw. »bliw«.
Entdeckung Seit ca. 3000 v. Chr. bekannt.
 
Bleibarren aus der Ladung eines versunkenen römischen Schiffs.
Bleibarren aus der Ladung eines versunkenen römischen Schiffs, zu sehen im "Musée départemen-
tal de l'Arles antiques" in Arles (Südfrankreich).
Eigenschaften Bläulich-weißes, sehr weiches Schwermetall. An der Luft, in hartem Wasser und in Schwefelsäure durch die Bildung einer Deckschicht aus Oxid, Carbonat bzw. Sulfat sehr beständig. In weichem Wasser mit hohem Kohlenstoffdioxid-Gehalt wird Blei angegriffen. Leicht löslich in Salpetersäure.
 
   Blei und seine Verbindungen sind giftig. Durch ständige Aufnahme kleiner Bleimengen (z.B. aus
   der Luft, durch die Nahrung, durch die Haut) kann es zu einer chronischen Vergiftung kommen.
Vorkommen Im Galenit (Bleiglanz) PbS.
Herstellung Rösten des Erzes, Reduktion des Oxids mit Kohlenmonoxid
Verbindungen Bleioxide
Oxide des Bleis: Gelbes Blei(II)-oxid (PbO), Blei(II,IV)-oxid (Mennige, Pb3O4) und das dunkelbraun-schwarze Blei(IV)-oxid PbO2.
Mennige Pb3O4 wurde früher als Rostschutzanstrich verwendet.
 
Mit Blei(II)-acetat oder Bleinitrat getränktes Papier zeigt S2–-Ionen durch Bildung von grauschwarzem Bleisulfid (PbS) an. Bleiacetat ist gut wasserlöslich, schmeckt süß und ist giftig!
Verwendung
  • Für Akkumulatoren.
  • Die Verbindungen TML (Tetramethylblei) und TEL (Tetraethylblei) wurden früher als Antiklopfmittel bleihaltigem Benzin zugesetzt.
  • Legierungszusatz (Lötzinn, Schriftmetall, Lagermetall).
  • In Schrotkugeln, Munition.
  • Zu Abschirmungszwecken im Strahlenschutz.
  • Bei Bedachungen.

Bleilettern
Letternmetall für den "Bleisatz" in der Druckerei ist eine Legierung aus 67% Blei, 28% Antimon, 5% Zinn sowie 0,3% Kupfer und Nickel.

Bleibarren auf den Fundamenten des schiefen Turms von Pisa
Wegen der großen Dichte des Metalls wurden Bleibarren zum Geraderichten des schiefen Turms von Pisa verwendet (1998).
Aus Blei gegossener Brunnen in Nancy.
Aus Blei gegossener Brunnen auf dem Place Stanislas in Nancy (Frankreich).
Isotope 204Pb (1,4%), 206Pb (24,1%), 207Pb (22,1%) 208Pb (52,4%)
Radioaktivität 204Pb
Halbwertszeit 1,4 × 1017 Jahre
alpha-Zerfall zu 200Hg

Radioaktivität Die Radionuklide 209Pb, 210Pb, 211Pb, 212Pb und 214Pb sind Bestandteile natürlicher Zerfallsreihen:
209Pb (HWZ 3,253 Stunden, Neptunium-Zerfallsreihe)
210Pb (HWZ 22,3 Jahre, Uran-Radium-Zerfallsreihe)
211Pb (HWZ 36,1 Minuten, Uran-Actinium-Zerfallsreihe)
212Pb (HWZ 10,64 Stunden, Thorium-Zerfallsreihe)
214Pb (HWZ 26,8 Minuten, Uran-Radium-Zerfallsreihe)
Redox-Potenziale
Pb Pb2+ + 2 e
-0,126 Volt
Pb2+ + 6 H2O PbO2(s) + 4 H3O+ + 2 e +1,46 Volt
PbSO4(s) + 6 H2O PbO2(s) + 4 H3O+ + SO42- + 2 e +1,68 Volt
Pb2+ Pb4+ + 2 e +1,80 Volt
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