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Das Periodensystem der Elemente
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Astat
[210] u
85At
 VII. Hauptgruppe 
(Halogene)
6. Periode
________________
17. Gruppe (IUPAC 89)
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Elementart: Halbmetall Oxidationsstufe(n): -1 (+1, +3, +5, +7)
Schmelztemperatur: 302 °C (575 K) Elektronegativität: 2,2
Siedetemperatur: – Atomradius: 140 pm
Dichte: – Erdkrustenhäufigkeit: 3×10–24 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2 6 10 2 6 10 14 2 6 10     2 5      
Lewis-Schreibweise
   
Name »astatin«, griech. das Unbeständige
Entdeckung 1940 konnten Dale R. Corson, Kenneth R. McKenzie und Emilio Segré am Radiation Laboratory der University of California, Berkeley das Element erstmals künstlich erzeugen. Durch Beschuss von Bismut mit schnellen alpha-Teilchen aus dem 60-Zoll-Cyclotron erhielten sie das Isotop 211At.
Dale Raymond Corson
(* 1914)
Kenneth Ross McKenzie
(1912-2002)
Emilio Gino Segré
(1905-1989)
1943 gelang den österreichischen Physikerinnen Berta Karlik und Gertrud (»Traude«) Cless-Bernert der Nachweis des natürlichen Vorkommens von Astat.
Berta Karlik (1904-1990) Gertrud (»Traude«) Cless-Bernert (1915-1998)
Berta Karlik (1904-1990), Professorin und später Leiterin am Wiener Institut für Radiumforschung (links, Aufnahme 1954) und ihre Mitarbeiterin Gertrud (»Traude«) Cless-Bernert (1915-1998) (rechts, Aufnahme 1997).
Fotos: Österreichische Zentralbibliothek für Physik, Wien
Eigenschaften Kurzlebiges, radioaktives Element mit zahlreichen Isotopen. In seinem chemischen Verhalten ähnelt es einerseits dem Iod, andererseits dem Polonium.
Vorkommen Geringe Mengen Astat entstehen beim natürlichen Zerfall von Uran.
Der Gehalt der Erdkruste an Astat beträgt insgesamt ca. 30 Gramm.
 
Uranerz
Dieses Uranmineral enthält verschwindend geringe Spuren von Astat, die aus dem natürlichen Zerfall von 235U herrühren.
Herstellung Zum Beispiel durch Beschuss von Gold mit energiereichen Kohlenstoff-Kernen:
197Au + 12C 0 205At + 4 n
Isotope
Nur Radionuklide, keine stabilen Isotope.
Radioaktivität Die Radionuklide 215At, 217At, 218At und 219At sind Bestandteile natürlicher Zerfallsreihen:
215At (HWZ 0,10 Millisekunden, Uran-Actinium-Zerfallsreihe)
217At (HWZ 32,3 Millisekunden, Neptunium-Zerfallsreihe)
218At (HWZ 1,5 Sekunden, Uran-Radium-Zerfallsreihe)
219At (HWZ 56 Sekunden, Uran-Actinium-Zerfallsreihe)
Redox-Potenziale
At/At2 +0,2 Volt
At2/AtO +0,7 Volt
AtO/AtO3 +1,4 Volt
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Quellenangabe für diese Seite:
 chemie-master.de: Periodensystem für den Schulgebrauch, Online im Internet: 
 http://www.chemie-master.de/pse/pse.php?modul=At [Stand 21.11.2017] 
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