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Das Periodensystem der Elemente
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Lithium
6,941 u
3Li
 I. Hauptgruppe 
(Alkalimetalle)
2. Periode
_______________
1. Gruppe (IUPAC 89)
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Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +1
Schmelztemperatur: 180,54 °C (454 K) Elektronegativität: 1,0
Siedetemperatur: 1342 °C (1615 K) Atomradius: 152 pm
Dichte: 0,535 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 0,006 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 1                                    
Schalenmodell Lewis-Schreibweise Energieniveauschema
Schalenmodell
Das Lithium-Atom gibt das eine Außenelektron ab und bildet ein Li+-Ion:
Li Li+ + e
Energieniveauschema
Name Von »lithos«, griech. der Stein. Der Name wurde von Berzelius vorgeschlagen, weil dieses Alkalimetall im »Steinreich«, d.h. in den Mineralen Spodumen bzw. Petalit, gefunden wurde.
Entdeckung
Petalit von der Insel Utö (Haninge Kommun, Schweden) Um 1790 entdeckte Jozé Bonifácio de Andralda e Silva in den seit dem 12. Jahrhundert existierenden Eisengruben auf der schwedischen Schären-Insel Utö (südlich Stockholm) das Mineral Petalit.
Analytische Untersuchungen von Petalit ließen auf ein darin enthaltenes, noch unbekanntes Element schließen, da sich die Summen der gefundenen Bestandteile nicht zu 100% addierten. 1817 untersuchte Johan August Arfvedson (1792-1841) Petalit im Laboratorium von Jöns Jacob Berzelius und konnte immerhin 96% Massenprozent des Minerals bekannten Elementen zuordnen. Die fehlenden Massenprozente schrieb er einem bisher unbekannten Alkalimetall zu, das er auf Vorschlag von Berzelius Lithium nannte. Das freie Metall wurde erstmals 1821 von William Brand in kleinsten, zu weiteren Untersuchungen nicht ausreichenden Mengen hergestellt. 1855 konnten Robert Wilhelm Bunsen (1811-1899) und Augustus Matthiesen (1831-1870) unabhängig voneinander Lithium durch Elektrolyse von geschmolzenem Lithiumchlorid gewinnen.
Eigenschaften
Lithium
Ein Lithium-Brocken. Zum Schutz vor feuchter Luft wird das Metall hier in einer mit dem Edelgas Argon gefüllten Flasche aufbewahrt.
Durch Lithium rot gefärbte Flamme Lithium ist ein an frischen Schnittflächen silberweißes Alkalimetall. Es ist das Metall mit der geringsten Dichte. Die Aufbewahrung erfolgt üblicherweise in Petroleum. Lithium reagiert mit Wasser unter Bildung von Lithiumhydroxid und Wasserstoff:
2 Li + 2 H2O 2 LiOH + H2
Flammenfärbung: intensiv karminrot.
Vorkommen Lithium tritt selten in höheren Konzentrationen auf. Man findet es in Mineralquellen, im Meerwasser sowie in einigen Mineralen wie z.B. Spodumen LiAl[Si2O6] u.a.
Spodumen (Kunzit)
Spodumen, hier in der violett bis rosa gefärbten Varietät Kunzit, ist ein Lithium-Aluminium-Silicat.
Herstellung Schmelzelektrolyse von Lithiumchlorid.
Verwendung
  • In Lithium-Batterien
    Lithiumbatterien
  • In Legierungen für die Raumfahrt und in Legierungen für Achslager (»Bahnmetall«)
  • Lithiumfett
  • In Laborglas
Isotope 6Li (7,5%), 7Li (92,5%)
Redox-Potenziale
Li Li+ + e -3,045 Volt
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Quellenangabe für diese Seite:
 chemie-master.de: Periodensystem für den Schulgebrauch, Online im Internet: 
 http://www.chemie-master.de/pse/pse.php?modul=Li [Stand 21.11.2017] 
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