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Magnesium
24,3050 u
12Mg
 II. Hauptgruppe 
(Erdalkalimetalle)
3. Periode
_______________
2. Gruppe (IUPAC 89)
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Elementart: Metall Oxidationsstufe(n): +2
Schmelztemperatur: 650 °C (923 K) Elektronegativität: 1,2
Siedetemperatur: 1090 °C (1363 K) Atomradius: 160 pm
Dichte: 1,738 g/cm3 Erdkrustenhäufigkeit: 1,94 %
Anordnung der Elektronen
1s 2s 2p 3s 3p 3d 4s 4p 4d 4f 5s 5p 5d 5f .. 6s 6p 6d ... 7s
2 2 6 2                                
Schalenmodell Lewis-Schreibweise Energieniveauschema
Schalenmodell
Das Magnesium-Atom gibt die beiden Außenelektronen ab und bildet ein Mg2+-Ion:
Mg Mg2+ + 2 e
Energieniveauschema
Name Von »Magnesia« (Stadt in Kleinasien). Die Bezeichnung »magnesia« tritt bereits im 3. Jahrhundert n. Chr. im Leidener Papyrus X auf. Im Altertum wurde der Magneteisenstein als "Magnesiastein" bezeichnet. Die äußere Ähnlichkeit von Magneteisenstein (Fe3O4) und Braunstein (MnO2) führte dazu, dass dunkle Erze und Mineralien als "Magnesiastein" bezeichnet wurden. Nach der Entdeckung des Epsomer Salzes (= Magnesiumsulfat) hat Neumann vorgeschlagen, die daraus gewonnene Metallbase (= Magnesiumoxid) als "magnesia alba" (= weiße Magnesia) – im Gegensatz zu "magnesia nigra" (= Braunstein) – zu bezeichnen. (Nach: FIGUROWSKI)
Entdeckung
Bereits im Altertum waren magnesiumhaltige Verbindungen wie Dolomit, Talk und Asbest bekannt. Diese Stoffe hielt man jedoch nicht für eigenständige Verbindungen, sondern für Abarten anderer Mineralien. Im Jahre 1618 wurde in Epsom (Grafschaft Surrey/England) ein Brunnen entdeckt, der ein solch bitteres Wasser lieferte, dass selbst Kühe es nicht tranken. Nehemiah Grew isolierte 1695 aus dem Epsomer Wasser das Epsomer Salz oder Bittersalz (= Magnesiumsulfat), das bald als Medizin weite Verbreitung fand. Im Jahre 1707 gewann M. B. Valentin die dem Epsomer Salz zu Grunde liegende Metallbase, also das Metalloxid. Da mittlerweile das Epsomer Salz nicht nur in Epsom und Umgebung, sondern auch in mehreren Quellen in Kontinentaleuropa gefunden wurde, schlug Caspar Neumann (1683-1737, Berliner Apotheker und Chemieprofessor) für die Base den Namen "magnesia alba" (s.o.) vor. Schon im frühen 18. Jahrhundert wurde in Rom unter diesem Namen ein Allheilmittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten verkauft. Magnesia alba wurde meist mit gebranntem Kalk (CaO) verwechselt. 1755 konnte Joseph Black (1728-1799, Chemieprofessor und Arzt in Glasgow) zeigen, dass sich diese beiden Substanzen grundsätzlich unterschieden. Für viele gilt daher Black als der eigentliche Entdecker des Magnesiums. 1808 gewann Humphry Davy durch Elektrolyse erstmals eine kleine Menge unreinen Magnesiums. 1829 wurde von dem französischen Chemiker Antoine Bussy (1794-1882) das Metall in reiner Form erhalten.
 
Sir Humphry Davy (1778–1829)
Sir Humphry Davy (1778–1829)
Restaurierter Brunnen in Epsom.
Hier wurde das bittere Wasser Anfang des 17. Jahrhunderts gefunden: Restaurierter Brunnen in Epsom.
Joseph Black (1728-1799)
Joseph Black (1728-1799)
Antoine Bussy (1794-1882)
Antoine Bussy (1794-1882)
Eigenschaften Silberglänzendes, weiches Leichtmetall.
 
Magnesium
Magnesium als Barren.
Magnesium-Band
Magnesiumband

Verbrennt an der Luft mit hellweißer Flamme. Wird leicht, auch von schwachen Säuren, gelöst:
Mg + 2 H3O+ 0 Mg2+ + 2 H2O + H2
Keine Flammenfärbung.
Blitzlichtbirnen Die früher verwendeten Blitzlichtbirnen enthielten anfangs Magnesium in einer Sauerstoffatmosphäre. Das verbrennende Magnesium lieferte ein grelles weißes Licht. Um noch helleres Licht zu erhalten wurde später das Magnesium duch Zirconium ersetzt.
Vorkommen Magnesium findet sich in Silicaten - wie z.B. Serpentin, Olivin, Meerschaum und Asbest - sowie in Salzen - wie Magnesit (Magnesiumcarbonat MgCO3), Carnallit (Kaliummagnesiumchlorid KMgCl3 × 6 H2O) und Dolomit (Calciummagnesiumcarbonat CaMg[CO3]2).
 
Dolomit Die Dolomiten bilden einen langen Gebirgszug der südlichen Alpen. Sie bestehen aus magnesiumhaltigem Dolomitgestein. Dolomit ist ein wichtiger Magnesium-Rohstoff für die chemische Industrie und die Landwirtschaft.

Meerwasser enthält 0,38% Magnesiumchlorid. Das Zentralatom des Porphyrin-Rings der Blattgrün-Moleküle ist ein Magnesiumatom.
 
Strukturformel von Blattgrün
Herstellung Schmelzelektrolyse von MgCl2.
Verwendung Ventildeckel aus Magnesium
Ventildeckel aus Magnesium.
  • Legierungsbestandteil von Leichtmetall-Legierungen (z.B. Elektronmetall für Flugzeugbau und Rennräder)
  • Reduktionsmittel
  • Magnesiumsalze als Pflanzennährstoff und in Mineralstoffpräparaten.

Magnesiumpräparate mit Magnesiumcarbonat
Diese Magnesiumpräparate enthalten natürlich kein metallisches Magnesium, sondern Magnesiumcarbonat MgCO3, eine Magnesiumverbindung.
Isotope 24Mg (78,99%), 25Mg (10,00%), 26Mg (11,01%)
Redox-Potenziale
Mg Mg2+ + 2 e -2,375 Volt
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Quellenangabe für diese Seite:
 chemie-master.de: Periodensystem für den Schulgebrauch, Online im Internet: 
 http://www.chemie-master.de/pse/pse.php?modul=Mg [Stand 23.11.2017] 
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